Montag, 18. Januar 2010

POWER OF PEACE - KRAFT DES FRIEDENS

„Friede ist die Rücksicht auf das Recht des anders Sein des Anderen.“ (Benito Juárez García)

„Mit wem man nichts gemein hat, mit dem ist gut Frieden halten.“ (Anselm Feuerbach)

Bitte lesen Sie die nachfolgenden Informationen, BEVOR Sie die Meditationen für Frieden und Vergebung ausführen.

Wichtige Hinweise

Jedes Wesen reagiert anders. Sollten Sie irgendeine Form von Unwohlsein während der Übungen oder der Meditationen empfinden, beenden Sie bitte sofort.

Ein Bad/Dusche oder ein Spaziergang an der frischen Luft kann Ihnen helfen.

Bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden suchen Sie bitte je nach Symptom(en) sofort einen Arzt oder Psychotherapeuten und gegebenenfalls einen „Diplomierten Pranic Healing - Anwender“ auf.

Die hier vorgestellten Möglichkeiten stellen unterstützende Maßnahme dar, sind jedoch kein Ersatz für notwendige Behandlungsmaßnahmen durch einen Arzt oder Psychotherapeuten. Trotz größter Sorgfalt und bester Absicht kann der Autor keine Haftung für allfällige unerwünschte Reaktionen übernehmen. Wenn Sie die vorgeschlagenen Übungen ausführen, dann tun Sie dies in eigener Verantwortung.

Wir wenden uns an alle Wesen - weiblich und männlich - verwenden aber aus Gründen des Sprachflusses nur eine Form.

Während Tätigkeiten, die Ihre Aufmerksamkeit erfordern (z.B. Auto fahren, hantieren mit Geräten und Maschinen, etc.), soll nicht meditiert werden.

Inhalt

1. „Einstimmung - Körper & Atem“
Einfache körperliche Entspannungs- und Atemübungen vor der Meditation helfen Ihnen, einen Zustand der inneren Stille und Konzentration zu erlangen und machen die Meditationen wirkungsvoller.

2. „Selbstvergebung - Friede sei mit mir“
Führen Sie diese Meditation regelmäßig aus, das erzeugt inneren Frieden, Selbstvertrauen, Ausgeglichenheit und Authentizität. Führen Sie die Selbstvergebung immer aus, bevor Sie jemand anderem vergeben. Wenn Sie mit sich selbst in Frieden sind, haben Sie auch die Kraft, anderen Menschen gegenüberzutreten.

3. „Vergebung - Friede sei mit uns“
Führen Sie diese Meditation mit jenen Menschen aus, die auch weiterhin Ihren Weg begleiten, mit denen Sie in Verbindung bleiben wollen.

3. „Vergebung - Gehe hin in Frieden“
Führen Sie diese Meditation mit jenen Menschen aus, die Ihnen in Ihrer Vergangenheit oder Gegenwart begegnet sind und mit denen Sie zukünftig nicht mehr in Verbindung bleiben wollen oder können.

4. „Ausklang - Körper“
Einfache Körperübungen um wieder eine stabile Körperwahrnehmung zu erlangen.

Vor der Meditation

Die Meditation sollte regelmäßig und über einen längeren Zeitraum ausgeführt werden.
Dann kann sie einen wertvollen Beitrag zu innerem und äußerem Frieden leisten.

Nehmen Sie sich für die Meditation ausreichend Zeit und Ruhe.

Befreien Sie sich von allem Beengenden und Störenden, wie enge Kleidung, Schmuck, Brieftaschen, usw.

Bereiten Sie an Ihrem Meditationsplatz eventuell einen Handspiegel für die „Selbstvergebung“ und ein Bild jener Person vor, der Sie heute vergeben wollen.

Es ist wichtig, dass Sie vor der Meditation körperliche Lockerungsübungen ausführen, um einen entspannten Zustand zu erreichen.

Setzen Sie sich zum meditieren aufrecht hin.
Überkreuzen Sie Arme, Hände und Beine nicht.
Lehnen Sie sich nach Möglichkeit nicht an.

Wenn Sie bettlägerig sind, führen Sie bitte nur den zweiten Teil der körperlichen Entspannungsübungen aus, die im liegen möglich sind.
Sie können die Meditation in diesem Fall selbstverständlich auch im liegen ausführen.
Überkreuzen Sie Arme, Hände und Beine nicht.

Sie können die zwei Meditationsblöcke je nach Bedarf nacheinander oder auch nur einen der beiden machen, führen Sie bitte in jedem Fall vor und nach der Meditation die Körper- und Atemübungen durch und beginnen Sie immer mit Selbstvergebung.

Die zwei Meditationblöcke

1. Einstimmung - Körper & Atem
2. Selbstvergebung - Friede sei mit mir
3. Vergebung - Friede sei mit uns
4. Ausklang - Körper

ODER

1. Einstimmung - Körper & Atem
2. Selbstvergebung - Friede sei mit mir
3. Vergebung - Gehe hin in Frieden
4. Ausklang - Körper

Nach der Meditation
 
Führen Sie auch nach der Meditation Lockerungsübungen durch, um wieder eine stabile Körperwahrnehmung zu erlangen.

1. Einstimmung - Körper & Atem

Herzlich Willkommen zu „Power of Peace“, zur „Kraft des Friedens“.
Beginnen Sie mit körperlichen Entspannungsübungen.

Bitte stellen Sie sich jetzt aufrecht mit leicht gegrätschten Beinen hin und schütteln Sie locker den ganzen Körper.
Schütteln Sie alle Schwere, alle Spannung, allen Druck ab.
Sanft schütteln.
Den Kopf.
Die Schultern, Arme, Hände.
Den Oberkörper.
Das Becken.
Die Beine, rechter Fuß, linker Fuß.
Schütteln Sie den ganzen Körper.

Stellen Sie sich jetzt wieder aufrecht und still mit leicht gegrätschten Beinen hin.

Warten Sie bis sich Ihre Atmung beruhigt hat.

Atmen Sie ein und spannen Sie die Hals, Gesichts-, Kopf- und Kiefermuskel so fest wie möglich an.
Atmen Sie aus und lassen Sie dabei die Spannung los.
Nehmen Sie den Zustand der Entspannung bewusst wahr.

Atmen Sie ein und spannen Sie die Muskel des Nackens, der Schultern und des Brustkorbes so fest wie möglich an.
Atmen Sie aus und lassen Sie dabei die Spannung los.
Nehmen Sie den Zustand der Entspannung bewusst wahr.

Atmen Sie ein und spannen Sie die Muskel der Ober- und Unterarme und Hände so fest wie möglich an.
Atmen Sie aus und lassen Sie dabei die Spannung los.
Nehmen Sie den Zustand der Entspannung bewusst wahr.

Atmen Sie ein und spannen Sie die Muskel des Bauches und Rückens so fest wie möglich an.
Atmen Sie aus und lassen Sie dabei die Spannung los.
Nehmen Sie den Zustand der Entspannung bewusst wahr.

Atmen Sie ein und spannen Sie die Muskel des Unterleibs und Gesäßes so fest wie möglich an.
Atmen Sie aus und lassen Sie dabei die Spannung los.
Nehmen Sie den Zustand der Entspannung bewusst wahr.

Atmen Sie ein und spannen Sie die Muskel der Oberschenkel so fest wie möglich an.
Atmen Sie aus und lassen Sie dabei die Spannung los.
Nehmen Sie den Zustand der Entspannung bewusst wahr.

Atmen Sie ein und spannen Sie die Muskel der Unterschenkel, Füße und Zehen so fest wie möglich an.
Atmen Sie aus und lassen Sie dabei die Spannung los.
Nehmen Sie den Zustand der Entspannung bewusst wahr.

Nehmen Sie den ganzen Körper wahr.

Setzen Sie sich entspannt und aufrecht hin, die Hände mit den Handflächen nach oben auf die Oberschenkel.
Lehnen Sie sich nach Möglichkeit nicht an.

Atmen Sie langsam und tief in den Bauch.
Atmen Sie durch die Nase ein und aus.
Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf einen Punkt 3 Zentimeter unterhalb des Bauchnabels.
Fühlen Sie, wie Sie diesen Punkt mit jedem Atemzug deutlicher wahrnehmen.
Fühlen Sie wie dieser Punkt mit jedem Atemzug dichter und kräftiger wird.
Dieser Punkt ist Ihr Ankerplatz, Ihr Heimathafen und Ihre Kraftquelle.

  • Atmen Sie in Ihrem Tempo.
  • der Bauch hebt sich, langsam und tief durch die Nase einatmen.
  • kurz anhalten.
  • der Bauch senkt sich, Atmen Sie langsam durch die Nase aus.
  • kurz anhalten.
Atmen Sie auf diese Weise weiter.
Folgen Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit Ihrem Atem bis zum Punkt unterhalb des Bauchnabels.
Fühlen Sie wie mit jedem Einatmen die Kraft des Atems in den Bauch fließt.
Fühlen Sie wie mit jedem Ausatmen Spannung, Druck, Schwere, Stress und alles Unerwünschte aus dem Körper entweicht.
Fühlen Sie wie Sie mit jedem Atemzug stiller und kraftvoller werden.
Lassen Sie alle Gedanken und Gefühle los.
Geben Sie sich ganz der inneren Stille hin.
Atmen Sie weiterhin durch die Nase, langsam und tief in den Bauch.
Atmen Sie in Ihrem Tempo.

Sagen Sie im Geist „Danke für den Schutz, die Führung, die Hilfe, die innere und äußere Vergebung und Heilung.“

Streicheln oder tippen Sie mit einer Hand mehrmals sanft und liebevoll auf die Mitte des Brustbeins.
Damit berühren Sie Ihr mitfühlendes Herz.
Legen Sie Ihre Hand wieder auf den Oberschenkel zurück.



2. Selbstvergebung - Friede sei mit mir

Stellen Sie sich im Geist sich selbst vor Ihnen vor.
Sie können auch einen Handspiegel zu Hilfe nehmen.
Betrachten Sie sich liebevoll.
Lächeln Sie sich an.
Sagen Sie im Geist zu sich selbst:
„Danke dass Du da bist.“
„Ich liebe Dich und ich will Dir jetzt alles was bisher leidbringend war vergeben.“
Sagen Sie dem Wesen vor sich alles was Sie bisher gestört hat.
Sagen Sie zum Beispiel:
„Du hast mir viele Male Schmerz und Leid zugefügt.
Du hast mich im Stich gelassen und bist nicht zu mir gestanden, als ich Dich am dringendsten gebraucht hätte.
Du hast meine Erwartungen nicht erfüllt, Du warst nicht so wie ich es wollte.
Du hast mich wütend gemacht und manchmal habe ich Dich gehasst."
Sagen Sie jetzt im Geist alles was Ihnen am Herzen liegt.

...

Wenn Sie alles gesagt haben, das Ihnen am Herzen liegt, das Ihnen das Herz schwer gemacht hat, dann finden Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit zu Ihrem Atem zurück.
Atmen Sie wieder langsam und tief in den Bauch.
Atmen Sie in Ihrem Tempo.

Sagen Sie im Geist zu dem Wesen vor Ihnen:

„Ich vergebe Dir.
Ich vergebe Dir alles bisher gewesene, Leidbringende.
Jetzt erkenne ich, dass Du nicht anders konntest, Du hast es nicht besser gewusst.
Jetzt öffne ich Dir mein reines, mitfühlendes, liebendes, verständnisvolles Herz und vergebe Dir.
Jetzt können all die Verletzungen, Wunden und Narben in meinem Herzen heilen.
Jetzt kann all die Wut verfliegen.
Mein Herz ist rein und frei von allem.
Mein Herz ist voll Licht.
Ich bin in Frieden mit Dir.
Meine Liebe, mein Verständnis, mein Mitgefühl schenke ich Dir.
Friede in mir.
Versöhnung in mir.
Liebe in mir.
Freude in mir.
Einheit und Unzertrennlichkeit in mir.
Ich verstehe Dich.
Ich liebe Dich.
Du bist das Wichtigste in meinem Leben.“

Genießen Sie die Freude der inneren Einheit und des Friedens, der Versöhnung und der Liebe.

Sagen Sie im Geist: „Danke für den Frieden“.

3. Vergebung - Friede sei mit uns

Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit langsam und sanft auf Ihren Atem.
Atmen Sie langsam und tief in den Bauch.
Atmen Sie durch die Nase.
Atmen Sie in Ihrem Tempo.
Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf einen Punkt 3 Zentimeter unterhalb des Bauchnabels.
Fühlen Sie, wie Sie diesen Punkt mit jedem Atemzug deutlicher wahrnehmen.
Fühlen Sie wie dieser Punkt mit jedem Atemzug dichter und kräftiger wird.
Dieser Punkt ist Ihr Ankerplatz, Ihr Heimathafen und Ihre Kraftquelle.

Stellen Sie sich im Geist die Person vor, mit der Sie für Ihren gemeinsamen zukünftigen Weg Frieden finden wollen.
Wenn es Ihnen leichter fällt, können Sie auch ein Bild der Person zu Hilfe nehmen.
Betrachten Sie die Person, lächeln Sie, auch wenn es vielleicht schwer fällt.
Sagen Sie im Geist:
„Danke dass Du gekommen bist.“
„Ich will Dir heute vergeben.
Ich will, dass all die Verletzungen, Wunden und Narben, die Du mir zugefügt hast, heilen."
Sagen Sie dem Wesen vor sich alles was Sie bisher getroffen hat.
Sagen Sie zum Beispiel:
„Du hast mir Schmerz und Leid zugefügt.
Du hast mich im Stich gelassen und bist nicht zu mir gestanden, als ich Dich am dringendsten gebraucht hätte.
Du hast meine Erwartungen nicht erfüllt, Du warst nicht so wie ich es wollte oder gebraucht hätte.
Du hast mich wütend gemacht und ich habe Dich gehasst."
Sagen Sie jetzt im Geist alles was Ihnen am Herzen liegt.
Jetzt ist die Gelegenheit, all das auszusprechen und loszulassen.

...

Wenn Sie im Geist alles gesagt haben das Ihnen das Herz schwer gemacht hat, dann finden Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit zu Ihrem Atem zurück.
Atmen Sie wieder langsam und tief in den Bauch.
Atmen Sie in Ihrem Tempo.
Finden Sie wieder Ihren Ankerplatz 3 Zentimeter unterhalb des Bauchnabels.

Sagen Sie im Geist zu dem Wesen vor Ihnen:

„Ich vergebe Dir.
Ich vergebe Dir alles bisher gewesene, Leidbringende.
Ich erkenne jetzt, dass Du nicht anders konntest.
Du konntest nicht anders, Du hast es nicht besser gewusst.
All das Leid, dass Du mir zugefügt hast, hast Du auch Dir selber zugefügt.
Was wir säen, werden wir ernten.
Ich säe jetzt Frieden und Versöhnung.
Wenn Du mir etwas zu vergeben hast, bitte ich Dich jetzt um Vergebung.
Bitte vergib mir."

...

"Jetzt können all die Verletzungen, Wunden und Narben in meinem Herzen heilen.
Jetzt kann all die Wut verfliegen.
Mein Herz ist rein und frei von allem, mein Herz ist voll Licht.
Ich bin in Frieden mit Dir.
Ich vergebe Dir.
Friede sei mit uns.
Versöhnung sei mit uns.
Verständnis, Toleranz und Mitgefühl seien mit uns.
Innere und Äußere Heilung für uns."

Sagen Sie im Geist „Friede sei mit uns“ und geben Sie sich freundschaftlich die Hand oder umarmen Sie sich zum Zeichen des Friedens und gehen Sie gemeinsam Ihren Weg.

Nehmen Sie die inneren Gefühle von Befreiung, Erleichterung, Wärme und Frieden wahr.

Sagen Sie im Geist: „Danke für den Frieden“.

3. Vergebung - Gehe hin in Frieden

Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit langsam und sanft auf Ihren Atem.
Atmen Sie langsam und tief in Ihren Bauch.
Atmen Sie durch die Nase. Atmen Sie in Ihrem Tempo.
Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf den Punkt 3 Zentimeter unterhalb Ihres Bauchnabels.
Fühlen Sie, wie Sie diesen Punkt mit jedem Atemzug deutlicher wahrnehmen.
Fühlen Sie wie dieser Punkt mit jedem Atemzug dichter und kräftiger wird.
Dieser Punkt ist Ihr Ankerplatz, Ihr Heimathafen und Ihre Kraftquelle.
Sie sind stark. Sie sind kraftvoll.

Stellen Sie sich im Geist die Person vor, mit der Sie Ihre Beziehung in Frieden beenden wollen.

Wenn es Ihnen leichter fällt, können Sie auch ein Bild der Person zu Hilfe nehmen.

Betrachten Sie die Person in Stille und bleiben Sie sich Ihrer Kraft bewusst.

Sagen Sie im Geist zu der Person vor Ihnen:

„Ich will Dir heute vergeben.
Ich will, dass all die Verletzungen, Wunden und Narben, die Du mir zugefügt hast, heilen."
Sagen Sie dem Wesen vor sich alles was Sie bisher getroffen hat.

Sagen Sie zum Beispiel:

„Du hast mir Schmerz und Leid zugefügt.
Du hast mich im Stich gelassen und bist nicht zu mir gestanden, als ich Dich am dringendsten gebraucht hätte.
Du hast meine Erwartungen nicht erfüllt, Du warst nicht so wie ich es wollte oder gebraucht hätte.
Du hast mich wütend gemacht und ich habe Dich gehasst."

Sagen Sie jetzt im Geist alles was Ihnen am Herzen liegt.
Jetzt ist die Gelegenheit, all das auszusprechen und loszulassen.
Sprechen Sie all das aus, um sich davon zu befreien und heil zu werden.

...

Wenn Sie im Geist alles gesagt haben, dann finden Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit zu Ihrem Atem zurück.
Atmen Sie wieder langsam und tief in den Bauch.
Atmen Sie in Ihrem Tempo.
Seien Sie sich wieder Ihrer Kraft bewusst und finden Sie zu Ihren Ankerplatz 3 Zentimeter unterhalb Ihres Bauchnabels zurück.

Sagen Sie im Geist zu dem Wesen vor Ihnen:

„Ich vergebe Dir.
Ich vergebe Dir alles bisher gewesene, Leidbringende.
Ich lasse all das los und heile.
Ich erkenne jetzt, dass Du nicht anders konntest.
Du konntest nicht anders, vielleicht hast Du es nicht besser gewusst.
All das Leid, dass Du mir zugefügt hast, hast Du auch Dir selber zugefügt.
Was wir säen, werden wir ernten.
Ich säe jetzt Frieden und Versöhnung.
Wenn Du mir etwas zu vergeben hast, bitte ich Dich jetzt um Vergebung.
Bitte vergib mir."

...

"Jetzt können all die Verletzungen, Wunden und Narben heilen.
Jetzt kann alles Leidbringende verfliegen.
Ich bin rein und frei von allem, ich bin voll Licht.
Ich bin in Frieden.
Ich vergebe Dir.
Friede sei mit Dir."

Lassen Sie im Geist die Person jetzt in Frieden von Ihnen weggehen und wenn Sie können, wünschen Sie ihr alles Gute für Ihren weiteren Weg.

Sagen Sie im Geist „Gehe in Frieden.
Ich lasse jetzt los.
Ich lasse vollkommen los.
Ich lasse Dich los.
Lebe Dein Leben in Frieden.
Friede sei mit Dir.“

Nehmen Sie die inneren Gefühle von Erleichterung und Befreiung wahr.

Sagen Sie im Geist: „Danke für den Frieden, danke für die Heilung“.

4. Ausklang - Körper

Kehren Sie jetzt mit Ihrer Aufmerksamkeit langsam zu Ihrem Atem zurück.
Atmen Sie langsam und tief in den Bauch.
Atmen Sie durch die Nase ein und aus.
Atmen Sie in Ihrem Tempo.
Bewegen Sie langsam Ihre Finger, Hände, Füße, Ihren Kopf.
Strecken und dehnen Sie sich.
Öffnen Sie die Augen und lächeln Sie.
Stehen Sie langsam auf und schütteln, wippen und bewegen Sie sich.
Machen Sie einige Übungen wie z.B. Hampelmänner oder Kniebeugen.
Klopfen Sie Ihren Körper sanft ab.
Machen Sie das so lange, bis Sie wieder eine stabile Körperwahrnehmung haben.

Freitag, 12. Juni 2009

Research on forgiveness and social effects in Bosnia & Hercegovina

Quelle / Source (11. June 2009): http://bps-research-digest.blogspot.com/search?q=bosnia


Promoting forgiveness in Bosnia and Herzegovina
Across the world, whether it's the troubles of Northern Ireland or the tense situation in Israel and Palestine, forgiveness is often the greatest hurdle to achieving peace.
When two groups have each committed such terrible acts against each other, how can the cycle of resentment ever be broken?
Sabina Cehajic and colleagues examined this question in multi-ethnic Bosnia and Herzegovina, where, between 1992 and 1995, hundreds of thousands of Bosnian Muslims were raped and killed by predominantly Serb forces (many Serbs also lost their lives too).
Today, the country is composed of Bosnian Muslims, Serbs, Croats and other ethnic groups, and politics there is dominated by nationalistic parties representing the separate ethnic groups.
Cehajic and her team surveyed 180 Bosnian Muslims about their attitudes towards Bosnian Serbs in the wake of the earlier conflict. They found that Bosnian Muslims who had more Serb friends and who identified more with a sense of being "Bosnian", rather than "Bosnian Muslim" or "Bosniak", also tended to show more empathy for Serbs as a group, to be more trusting of Serbs, and to see Serbs as more varied - all of which predicted greater levels of forgiveness and more positive attitudes towards the Serbs.
This pattern is consistent with what's known as the "
contact hypothesis" in social psychology, which states that more high quality contact between groups promotes intergroup reconciliation.
Cehajic's team said their findings have policy implications.
"One practical suggestion for restoration of damaged intergroup relations in Bosnia and Herzegovina could be the creation of a new constitution with centralized government," they said.
"Such a new unified political structure might promote both more frequent intergroup contact and the creation of a politically and psychologically meaningful common-ingroup identification [i.e. at the level of 'Bosnian']".
However, a key weakness of the study, which often undermines research in this field, is its cross-sectional design.
It's possible that the direction of causality between the observed variables flows in the other direction - perhaps it is forgiveness that leads to greater trust and empathy towards the outgroup, and thence to greater contact with them.
If so, we're back to square one: just how can we help foster that initial forgiveness?
_________________________________

Cehajic, S., Brown, R., Castano, E. (2008). Forgive and Forget? Antecedents and Consequences of Intergroup Forgiveness in Bosnia and Herzegovina. Political Psychology, 29(3), 351-367. DOI:
10.1111/j.1467-9221.2008.00634.x

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9:28 AM

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Freitag, 8. August 2008

Inneres & äußeres Vergeben

Wenn wir von Vergeben sprechen, müssen wir zwei Aspekte von Vergeben berücksichtigen:
  • Inneres Vergeben
  • Äußeres Vergeben
Alles was wir hier besprechen, bezieht sich auf inneres Vergeben.

Inneres Vergeben ist ein Akt der Selbst-Reinigung und des Loslassens.

Wenn jemand zum Beispiel eine Straftat begeht, soll er - den Regeln und Gesetzen der jeweiligen Gesellschaft entsprechend - bestraft werden.

Ungeachtet dessen, kannst Du ihm innerlich vergeben.

Das heißt, Vergeben bedeutet nicht unbedingt, dem betreffenden Menschen gegenüber zu treten und ihm zu sagen: „Ich vergebe Dir“. Oftmals wird er gar nicht wissen, dass es etwas zu vergeben gibt, weil es unbewusst passiert ist!

Es bedeutet vielmehr, dass Du ihm innerlich vergibst, das ist dann ein Akt der inneren Reinigung, des Loslassens und kann unter Umständen auch ein wichtiger Bestandteil Deiner und der Heilung der Beziehung sein.

Warum ist Vergeben so wichtig?

Vergeben ist wichtig, weil unsere Emotionen ein wesentlicher Faktor unseres Wohlbefindens und unserer Gesundheit sind.

Wenn wir ein glückliches, gesundes, liebevolles Leben leben wollen, führt an Vergeben kein Weg vorbei.

Ohne Vergeben sammeln wir immer mehr Groll, Bitterkeit, Wut, Ohnmacht, etc. an, bis unser Körper-Emotion-Geist-Seele-System daran erstickt und sich körperliche Erkrankungen (wie z.B. Gallen-, Nierensteine, Arthritis, etc.) manifestieren.

Vergeben ist nicht alles, weil Emotionen nicht alles sind.
Aber Vergeben ist viel, weil Emotionen in unserem Leben viel sind.

  • Vergeben ist anscheinend notwendig, um ein glückliches, zufriedenes Leben zu leben.
  • Vergeben ist eine sinnvolle Investition in die eigene Zukunft und das persönliche Wohlbefinden. „So wie Du vergibst, so wird Dir vergeben.“
  • Für all jene, die nach persönlicher und spiritueller Entwicklung streben, ist Vergeben unerlässlich, weil es unverzichtbarer Teil der inneren (emotionalen und mentalen) Reinigung ist.
Tugenden
  • Liebevolle Freundlichkeit
    Vergeben ist ein Akt der Liebe und hilft uns, unser Herz und alle Eigenschaften des Herzens zu entwickeln (Mitgefühl, Verständnis, Toleranz) und dem anderen Gutes zu tun, indem wir ihn nicht mehr mit Groll belasten und ihn von dem Gefühl des „Täters“ befreien (niemand ist gerne Täter).
  • Großzügigkeit
    Vergeben ist ein Akt der Großzügigkeit und hilft uns emotionale Großzügigkeit und Toleranz zu entwickeln.
  • Ehrlichkeit
    Vergeben ist ein Akt der Wahrheit und hilft uns, unsere Wahrheit zu erkennen und zu entwickeln und unsere Schwächen (Urteilen, Erwartungen, Zwangsbeglückungen, etc.) zu überwinden.
  • Mäßigung
    Vergeben ist ein Akt der Verhältnisbetrachtung, der uns hilft, exzessive Emotionen („Elefantengedächtnis“, nie vergessen/vergeben, Groll, etc.) als zu exzessiv zu erkennen und in richtige Verhältnisse, in die richtige Sichtweise zu bringen. Vergeben hilft uns auch, uns im Erwarten zu beherrschen.

Unterstützende Maßnahmen

Verschiedene Hilfsmittel, die die Vergebung unterstützen können

Rosenquarz
  • aktiviert die Emotionen des Herzens und fördert damit Liebe, Toleranz, Verständnis, etc.
    Als Schmuck tragen oder Rosenquarz-Wasser trinken.
  • ACHTUNG:
    Kristalle vor jeglicher Anwendung immer erst reinigen und gegebenenfalls energetisieren.
    Kristalle nicht für Krebskranke, überaktive Menschen oder Kinder.
    Kristalle nicht beim meditieren und schlafen tragen.
Rosenöl
  • aktiviert die Emotionen des Herzens, wirkt mild reinigend auf das Nervensystem.
    3 Tropfen ins Badewasser, Duschbad, verdünnt auf die Haut auftragen oder in der Duftlampe.
  • ACHTUNG:
    Verwende nur echtes ätherisches Öl, keine synthetischen Produkte.
Weitere Möglichkeiten
  • tiefe Bauch-Atmung bringt frische Kraft und Entspannung
  • Waldspaziergang, Aufenthalt in der Natur belebt Körper und Geist
  • Zunge mit dem Gaumen verbinden, verbessert die Zirkulation des Chi
  • Salzwasserbad, wirkt reinigend auf Körper, Emotion, Geist und Seele
  • Körperübungen, angemessene körperliche Betätigung wirkt reinigend - auf allen Ebenen
  • Gebet
  • gesunde Ernährung, weil wir SIND was wir ESSEN!
    In schwierigen Situationen besser kein Fleisch essen, weil wir damit auch die Angst, das Leid, den Schmerz der Tiere essen.
  • ausreichend Wasser trinken ist notwendig um negative Emotionen und auch körperlich Schlackstoffe auszuscheiden
  • Nicht oder nur mäßig rauchen und / oder Alkohol konsumieren
  • Reinigung von Räumen, Schmuck, Gegenständen mit Hilfe von Weihrauch